Die Wahl der Bestattungsart

Die bekannteste Bestattungsart ist bis heute wohl die Erdbestattung. Dennoch sind neue Formen der Bestattung möglich. Der Ablauf jeder Bestattung folgt häufig einer langen Tradition. Liegt keine formgerechte Willenserklärung vom Verstorbenen zu Einzelheiten der Bestattung vor, wählen die Hinterbliebenen eine Bestattungsform aus.

Bestattungskultur soll solide und wertvoll bleiben.

Erdbestattung
Bei der Erdbestattung wird die verstorbene Person im Sarg in einem Grab auf dem Friedhof beigesetzt. Dieses Grab kann entweder auf einer Familienwahlgrabstelle, einem Einzelgrab oder auf einer pflegefreien Rasengrabstelle sein.

Feuerbestattung
Die verstorbene Person wird wie bei der Erdbestattung in einem Sarg gebettet. Je nach Abhalten der Trauerfeierlichkeiten wird der Sarg in ein Krematorium überführt und verbrannt. Die Asche wird anschließend in eine Urne gefüllt.

Die Beisetzung der Urne kann unterschiedlich erfolgen:

- Urnenbeisetzung auf einem Friedhof
Diese kann auf einer Wahlgrabstelle, auf einer pflegefreien Rasenfläche oder ganz anonym durchgeführt werden.

- Urnenbeisetzung auf einem Waldfriedhof
Baumbestattungen werden von uns im "RuheForst" Marklohe, auf dem "Forstgut Eickhof im Nienburger Land", Liebenau und im "Wald der Ruhe", Sulingen sowie auf allen weiteren Waldfriedhöfen Ihrer Wahl durchgeführt.

- Seebestattung
Die Urne wird anonym oder im Beisein der Angehörigen in hierfür ausgewiesenen Seegebieten dem Meer übergeben.

- Naturbestattungen
 In sogenannten Friedwäldern (Waldflächen für die Beisetzung an Bäumen) kann die Urne an einem Familien- oder Gemeinschaftsbaum beigesetzt werden.

Alle erwähnten Bestattungsformen werden von uns bis zur jeweiligen Durchführung begleitet.

Natürlich versuchen wir auch alle anderen alternativen Formen der Bestattung für Sie zu realisieren. Weitere Informationen zu Grabstellen und Beisetzungsarten auf den jeweiligen Friedhöfen können gerne in einem persönlichen Gespräch näher erläutert werden.

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Brümmer Bestattungen

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MEHR ALS EINE RUHESTÄTTE

Es ist offensichtlich: Der Sommer erobert die Republik. Wenn am 21. Juni die kürzeste Nacht des Jahres den Beginn des kalendarischen Sommers bedeutet, setzen die Meteorologen den Start der sonnigen Jahreszeit schon mit dem Beginn des Monats Juni an. Die Natur steht nun in voller Blüte – und nicht zufällig wird der Juni im Bereich der Floristik und des Gartenbaus auch als der Rosenmonat bezeichnet.

Die duftende „Königin der Blumen“ prägt die sonnigsten Wochen des Jahres auf dem Balkon, im Garten oder auf dem Wohnzimmertisch. In leuchtendem Rot wird sie zum Symbol der großen Liebe, in zartem Pink, Gelb oder Weiß steht sie für zumindest Freundschaft und Zuneigung. Gute Laune verbreitet sie in jedem Fall.

Rosen werden auch häufig als Staude zur schmückenden Grabbepflanzung verwendet – und natürlich zu bestimmten Anlässen wie dem Geburts- oder Todestag als Strauß in einer Vase auf das Grab gestellt. So werden die duftenden Blüten zu einem Liebesbeweis für einen einzigartigen Menschen. Allerdings sind Rosenstauden noch weit mehr. Denn alle Friedhöfe sind heute wichtige Rückzugsgebiete für bedrohte Insekten und insbesondere Wildbienen.

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat verschiedene Projekte ins Leben gerufen, um Friedhöfe im urbanen Raum als ökologische Nischen für Bienen, Hummeln, aber auch für Schmetterlinge zu stärken. Geeignete Maßnahmen können etwa die Anpassung der Pflege von Grünflächen, die Anlage von Streuobstwiesen und Heckenstrukturen oder auch sonstigen Strukturen sein. Verschiedentlich werden auch Bienenstöcke auf dem Friedhofsgelände platziert.

Vor dem Hintergrund einer zurückgehenden Nutzung von Friedhöfen, denen häufig eine alternative Bestattungsart vorgezogen wird, erhalten diese Flächen so eine neue Bedeutung, die nicht zuletzt den anwohnenden Bürgerinnen und Bürgern zugutekommt. Denn der Friedhof der Zukunft ist mehr als eine Ruhestätte, sondern wird zu einem natürlichen Wildgarten, der jederzeit zu einem Besuch einlädt.

Bild: Adobe Stock #273899172 von Anna